Virales Fast Food-Marketing
McDonald’s beschreitet in den USA neue Wege in der Kommunikation. Ein Super Bowl-Werbespot mit einem Pommes Frites, das wie Abraham Lincoln aussieht, bringt innerhalb kürzester Zeit tausende Besucher auf die “Lincolnfry”-Website. Zur Viralen Kampagne gehören außerdem ein inszeniertes Blog und eine Yahoo-Auktion.
Der Trend zum Viralen Marketing hat auch die Fastfood-Ketten erreicht und kreative Ideen im nicht traditionellen Werbe-Bereiche entstehen lassen. Zielgruppe der Web-Promotions sind vor allem Technologie-affine junge Männer zwischen 18 bis 24 Jahren, die 20 Mal pro Monat in Fastfood-Ketten gehen. Andere Fastfood-Konsumenten essen im Vergleich dazu nur 15 Mal monatlich Burger und Co. Darüber hinaus sollen zusätzliche Downloads und die Werbe-Präsenz von McDonald’s in Video-Spielen die jungen Männern ansprechen. Innerhalb von 3 Tagen wurde die “Lincolnfry”-Site und die dazugehörige Yahoo-Auktions-Site von 240.000 Usern besucht.
Vorreiter Burger King
Auch Konkurrent Burger King kann mit einer viralen Online-Kampagne bereits Erfolge vorweisen. Auf einer “Subservient Chicken”-Website können Besucher einemSchauspieler in einem Hühnerkostüm Befehle erteilen. Seit April vergangenen Jahres verzeichnete die Site laut Wall Street Journal 13,8 Mio. Unique Visitors.
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